Bezirksmusiktag
2010
Das OK des Bezirksmusiktag 2010 hat sich
nach der Schlusssitzung aufgelöst.
Ich danke den engagierten Mitgliedern ganz herzlich für
ihren enormen Einsatz.

François Scheidegger - Präsident
Fränzi Braga - Vize-Präsidentin
Fabrizio Lavieri - Finanzen
Sven Schär - Sekretär
Bernhard Keller - Musikalisches
Robert Gerber - Sicherheit/Verkehr
Rolf Meier - Festwirtschaft
Philipp Grosjean - Festwirtschaft
Markus Sperisen - Sponsoring
Andreas Eichelberger - Bau/Signalisation
Bruno Huber - Tombola
Auf dem Bild fehlt Bernhard Keller
Hochzeit von Brigitte
und Olivier Bindy

Langenthal - 06.08.2010
Eine Delegation der
Stadtmusik Grenchen gratuliert Brigitte und SMG Mitglied
Olivier zur Vermählung.
Er
ist ein Musiker mit Leib und Seele - Alex Moser ist seit
60 Jahren dabei
Grenchner Tagblatt / MLZ; 19.07.2010 - Lara
Eggimann
Dieses Jahr kann der Bettlacher Alex
Moser auf 60 Jahre Mitgliedschaft in der Stadtmusik zurückschauen.
Für diesen Verdienst wurde er zum CISM Veteran geehrt.
Damit wurde ihm die zweithöchste Ehrung zuteil, die
es für einen Musiker gibt.
«Die Motivation fürs Euphoniumspielen ist mir
nie vergangen. Die Freude an der Musik hat mich ein Leben
lang begleitet,» schwärmt der 75-jährige
Alex Moser. Bereits mit 13 Jahren ist er in die Musik eingetreten.
Allerdings ohne Instrument. Was heute nach einem guten Scherz
klingt, war damals gang und gäbe. Wer in der Musik
mitmachen wollte, musste zuerst ein Jahr den Proben folgen
und durfte sich erst dann aktiv beteiligen. Nach dieser
einjährigen Startphase entwickelte sich Moser aber
zum begnadeten Musiker und geschätzten Kameraden.
Schöne Erinnerungen
Dass er zum Veteranen des internationalen Musikbundes (CISM)
geehrt wurde, freut Moser. Es ist zwar nicht das erste Mal,
dass er geehrt wurde. Unter anderem wurde er 2000 zum Ehrenveteran
des solothurnischen Musikerverbandes ernannt. Trotzdem freue
er sich besonders über diese Ehrung, sie sei eine grosse
Anerkennung des Geleisteten. Auch im Vorstand half der Stadtmusikant
jahrelang mit und ist bis heute noch als Rechnungsrevisor
tätig. Aus den 60 Jahren in der Stadtmusik nehme er
viele schöne Erinnerungen mit, erzählt Moser:
«Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die kantonalen
und eidgenössischen Musikfeste.»
Auf die Frage, wie lange er denn noch in der Musik bleiben
wolle, hat er auch eine Antwort parat. Solange es möglich
ist und es seine Gesundheit zulässt. Alex Moser ist
wahrhaftig ein Musiker mit Leib und Seele.

Geehrt
Alex Moser ist CISM-Veteran

20.06.2010 - Bericht von Petra Humair
Am Samstag, den 5. Juni 2010 fand in Grenchen der
Bezirksmusiktag Solothurn – Lebern statt. Die Vorbereitungen
dafür hatten natürlich schon lange vorher begonnen,
denn ein Bezirksmusiktag verlangt vom durchführenden
Verein grosses Organisationsvermögen. Gut eine Woche
vor dem Bezirksmusiktag konnte unsere Präsidentin verlauten
lassen, dass für den Musiktag nun alles „auf
dem Schlitten“ sei. Wir Musikanten waren gespannt.
Mein persönlicher Bezirksmusiktag begann bereits am
Freitagabend direkt nach der Arbeit, denn beinahe alle Musikantinnen
sollten zwei Torten herstellen. Die Zeit reichte jedoch
nicht aus, um meine beiden Torten fertig zu stellen, also
hiess es am Samstagmorgen früh aufstehen, genau genommen
um 6.00 Uhr. Wie ich im Nachhinein gehört habe, war
ich nicht die einzige, die so früh aus den Federn musste!
Dafür konnte ich in Ruhe in der Küche werkeln
und hatte relativ schnell meine beiden Torten aus dem Ärmel
gezaubert. Uff, eine Hürde weniger!
Im Anschluss ans Backen suchte ich mir sämtliche Uniformteile
zusammen und zog sie an.
Um 10.30 Uhr machte ich mich auf den Weg ins Parktheater,
um zunächst meine beiden Torten im Kühlschrank
des Restaurants zu deponieren. Ich staunte als erstes nicht
schlecht ob der Grösse des Kühlschrankes in einem
Restaurant und als zweites ob der grossen Anzahl äusserst
gut aussehender Torten darin. Mmmh, mir lief schon jetzt
das Wasser im Mund zusammen!
Meine Musikkolleginnen und –kollegen installierten
vor dem Parktheater gerade noch den Grill und die Bierzapfanlage,
aber natürlich standen auch noch andere kleine Arbeiten
an, die es vor dem Eintreffen der Gastformation aus Deutschland
zu erledigen galt.

Das Konzert des Musikvereins Weilimdorf bei Stuttgart startete
um 11.30 Uhr im Park des Parktheaters. Es waren bereits
einige Musikantinnen und Musikanten der verschiedenen Vereine
vor Ort, da um 12.00 Uhr deren Empfang stattfand. Wir sassen
also bei blauem Himmel und Sonnenschein auf der Terrasse
und genossen die fetzigen Stücke des deutschen Vereins.
Wir waren alle froh, dass wir es uns unter einem Sonnenschirm
gemütlich machen konnten, denn die Sonne brannte schon
ziemlich stark. Ich stellte mir vor, wie das am Nachmittag
bei der Parademusik und der anschliessenden Marschmusik
werden würde, wenn wir noch unseren dicken Uniformkittel
tragen müssen. Aber jedes Wetter ausser Regen war bei
uns willkommen!
Kurz nach dem Empfang fand um 12.35 Uhr im Park des Parktheaters
der Gesamtchor statt. Alle Vereine teilten sich registerweise
auf und bildeten einen Halbkreis. Unser Dirigent, Bernhard
Keller, durfte die beiden für den Gesamtchor ausgewählten
Stücke, „Festliches Präludium“ und
„Für die Blasmusik“ dirigieren. Zwischen
diesen beiden Stücken sprach noch der Bezirksverbandspräsident,
Rudolf Bögli, einige Gruss- und Dankesworte und die
Brassband Lommiswil spielte den Fahnenmarsch zur Übergabe
der Standarte.
Die Expertisenkonzerte starteten exakt um 13.30 Uhr. Da
ich in der Kaffeestube noch nicht im Einsatz stand, konnte
ich nun für einmal die Expertisenvorträge geniessen
und nicht wie sonst üblich den Vorbereitungen fürs
baldige Musizieren nachgehen. Im Anschluss an die Expertisenvorträge
fand erstmals in der Geschichte des Bezirksmusiktages Solothurn-Lebern
eine Gesamtparademusik statt, welche auf der Bielstrasse
startete und in der Nähe des eigentlichen Marschmusikstarts
endete. Gegen 16.00 Uhr machten sich alle am Musiktag teilnehmenden
Vereine auf der Bielstrasse bereit, wobei die meisten darauf
bedacht waren sich nicht der prallen Sonne auszusetzen,
denn sie schien zu diesem Zeitpunkt unerbittlich auf unsere
Köpfe. Es dauerte eine Weile bis alle Fahnenträger,
Ehrendamen, Musikantinnen und Musikanten in 8er-Reihen ausgerichtet
waren und wir endlich starten konnten. Dafür war der
Effekt beim Publikum, welchen diese Gesamtparademusik auslöste,
umso grösser.
Entlang der Marschmusikstrecke hatten sich nun trotz der
grossen Hitze viele Marschmusikfans aufgereiht und applaudierten
den vorbeiziehenden Vereinen.
Nachdem die Musikantinnen und Musikanten ein feines Abendessen
genossen hatten, folgte der Festakt und die Veteranenehrung,
bei welcher 5 Leute aus unserem Verein geehrt wurden.

Bezirksveteranen (20 Jahre aktiv): Olivier Bindy und Rainer
Lehner

Eidgenössische Veteranen (35 Jahre aktiv): Christian
Röthlisberger und Urs Junker

CISM Veteran (60 Jahre aktiv): Alex Moser
Diesen nochmals herzliche Gratulation und weiterhin viel
Freude beim Musizieren!
Mit leichter Verspätung startete um 20.30 Uhr die
MG Bettlach den Unterhaltungswettbewerb. Danach folgten
noch die MG Flumenthal und die MG Langendorf. Alle 3 Musikgesellschaften
begeisterten das Publikum und sprachen mit Stücken
von Folklore bis Pop und Rock diverse Geschmacksrichtungen
an. Leider war das Publikum nicht mehr so zahlreich vertreten
wie am Nachmittag bei den Expertisenkonzerten.
Nach diesen Vorträgen folgte der letzte offizielle
Punkt auf dem Programm des Musiktages, nämlich das
Schlusswort des Bezirksverbandspräsidenten.
Für einige Musikantinnen und Musikanten war das aber
noch kein Grund sofort den Instrumentenkoffer zu packen
und nach Hause zu gehen. Im Gegenteil, viele von ihnen sassen
noch vor dem Parktheater zusammen, feierten ihr Abschneiden
beim Musiktag und liessen einen anstrengenden, aber wunderschönen
Tag gemütlich ausklingen.
Photoalbum 1
Photoalbum 2
Photoalbum - Parademusik
Video - Gesamtparademusik
Video - Parademusik Teil 1
Video - Parademusik Teil 2
Download:
Info-Flyer 1
Download:
Info-Flyer
2
Sponsoren
Bezirksmusiktag
Solothurn – Lebern 2010 in Grenchen
Grenchner Tagblatt / MLZ; 07.06.2010 - Kaspar Haupt
Der Bezirksmusiktag Solothurn-Lebern
wurde am Samstag zu einer facettenreichen Manifestation
der Blasmusik. Die kompakte Gestaltung durch die Stadtmusik
Grenchen setzte mit dem Matineekonzert des Gastvereins aus
Stuttgart und der Parademusik am späten Nachmittag
neue Akzente.
Die Blasmusik ist ein vitaler Teil unserer
Kultur. Sie erschliesst sich nicht nur dem Ohr des Fachmanns,
sondern freut Jung und Alt. Das bewies schon der eindrucksvolle
Gesamtchor, unter Stabführung von Bernhard Keller,
im Park des Parktheaters mit dem festlichen Präludium
von Walter Joseph. Die Übergabe der Leberberger Standarte
an die Stadtmusik Grenchen mit dem Fahnenmarsch der Brassband
Lommiswil war ein Genuss für Auge und Ohr. Mit dem
anschliessenden Marsch «Für die Blasmusik»
von Mario Bürki bot der Musiktag Stoff zum Mitgehen
durch die Elemente Melodie, Rhythmus, Tonalität und
Harmonie. Eine Beobachtung, die Rudolf Bögli, Präsident
des Leberberger Verbandes, vom Rednerpult aus in Worte fasste.
Spannung war gross
Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an: Sieben
Leberberger Vereine stellten sich zum Expertisenkonzert.
Als Experten amteten Alfred Fischer, Brienz, und Hanspeter
Blaser, Goldiwil. Natürlich war das Spektrum, wie auch
die Spannung, riesengross. Die Besetzung der einzelnen Vereine,
ob Brass-Band oder Harmoniemusik, die gespielte Literatur
und ihre musikalische Gestaltung spielen ebenso eine Rolle
wie die Vorbereitung auf den Anlass. Das Ergebnis durfte
sich sehen und hören lassen.
Hervorheben muss man den kompakten Auftritt der Brass-Band
Lommiswil unter der Leitung von Anton Helscher mit ihrer
Komposition «Lake of the Moon» von Kevin Houben.
Weiter bestach das einfühlsame Flötensolo in James
Swearingens Komposition «Eiger», dargeboten
von der Musikgesellschaft Flumenthal, Leitung Martin Lehmann.
Bei der Interpretation der «Slavonic Dances»
von Elliot Borgo erwies sich auch die Stadtmusik Solothurn,
musikalische Leitung Dimitri Vasylyev, als harmonischer
Klangkörper.

Experten mit Qualität zufrieden
Das Topereignis von grossem Unterhaltungswert war die in
Grenchen erstmals gezeigte Parademusik. Alle elf teilnehmenden
Vereine defilierten als geschlossene Formation von der Löwenkreuzung
bis zur Girardstrasse. Angeführt von den Tambouren,
intonierten die Aktiven den Marsch «Solothurner Musikanten»
von Walter Josef.
Auf dem Rückweg zogen die Vereine im 5-Minutentakt
an den strengen Augen der militärischen Experten Claudio
Schaad und Christian Hetzel und den oben erwähnten
musikalischen Experten vorbei. Als «rassiges Defilee
durch die Vielfalt der Marschmusik» bezeichneten die
musikalischen Experten das Highlight des Tages. Auch die
militärischen Kriterien, wie Haltung, Einstellen, Instrumentenhaltung,
Abmarsch und Musikeinsatz sahen die Experten als erfüllt
an.
Zu hören war etwa der Marsch des Inf Reg 13 von Stephan
Jäggi, (Brass-Band Solothurn), Ravanello von Walter
Joseph (MG Oberdorf, MG Flumenthal) und Jean Daetwylers
Marignan (Brass-Band Lommiswil).

Ohrwürmer auf hohem Niveau
Am Festakt durfte natürlich die Ehrung verdienter Musikanten
(siehe Ausgabe vom letzten Mittwoch) nicht fehlen. Stadtpräsident
Boris Banga lobte die verbindende Wirkung der Musik und
OK-Präsident François Scheidegger zeigte sich
rundum zufrieden mit dem Ablauf. Umrahmt wurde der Festakt
durch die MG Arch/Leuzigen.
Zum Abschluss stand die Unterhaltungsmusik
auf dem Programm. Anstelle von Showeinlagen lag der Schwerpunkt
auf der Musik mit freier Wahl der Kompositionen. Die Musikgesellschaften
Bettlach, Flumenthal und Langendorf setzten verschiedene
musikalische Akzente in Folklore und mit berühmten
Hits, etwa von Abba. Ein leichtes Plus ging in dieser Sparte
an die Lagendörfer, durch ihre auf hohem Niveau stehenden
Rock/Pop-Interpretationen. Allerdings zeigte sich auch,
dass die Aktiven sich wegen der Hitze rasch in den Schatten
stellten. Der musikalische Schlusspunkt fand vor merklich
gelichteten Reihen statt.
