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152. Generalversammlung der Stadtmusik Grenchen

Grenchner Tagblatt / MLZ; 28.01.2010 - Kaspar Haupt

Die Stadtmusik organisiert am 5. Juni den Leberberger Bezirksmusiktag. Örtliches Zentrum der Veranstaltung ist das Gebiet rund um das Parktheater. Höhepunkt ist der Marschauftritt der elf Leberberger Musikvereine.

Nach den arbeitsreichen Jahren 2008 (150-Jahr-Jubiläum) und 2009 (Teilnahme am Kantonalen in Wolfwil) steht das erste Halbjahr 2010 ganz im Zeichen der Organisation des Leberberger Bezirksmusiktages. OK-Präsident François Scheidegger umriss an der Generalversammlung das Organigramm des Anlasses, dessen Zentrum und ganze Infrastruktur rund um das Parktheater und die Christkatholischen Kirche aufgebaut wird. Erwartet werden rund 500 Leberberger Musikantinnen und Musikanten.

Das kompakte Programm beginnt mit dem Matineekonzert des Gastes aus Stuttgart-Weilimdorf im Parktheater. Bereits um 12.15 Uhr ist der Empfang der elf Leberberger Musikgesellschaften und endet zirka 12.45 Uhr mit einem Vortrag des Gesamtchores und der Standartenübergabe. Ab 13.30 Uhr beginnen die Expertisenkonzerte im Parktheater. Einspiellokale sind die Nordbahnhofturnhalle und der Jurasaal im Parktheater. Das Instrumentendepot befindet sich in der Alten Turnhalle.

Am Abend Unterhaltungsmusik
Mit einem Startintervall von fünf Minuten beginnt die Marschmusikparade der elf Vereine in Richtung Löwenkreuzung bis zur Girardstrasse (Garage Hegelbach). Weitere Programmpunkte werden die Veteranenehrung und das Nachtessen im Parktheater sein. Die Expertisenkonzerte im Bereich «U-Musik» (ab 20 Uhr) wird von drei Vereinen mit je 30 Minuten bestritten. Damit endet der Bezirksmusiktag.

Erste GV der neuen Präsidentin
Minutiös geplant wickelte Präsidentin Fränzi Braga die geschäftlichen Traktanden der GV ab. Mit Applaus wurden die Jahresberichte genehmigt. Die Versammlung musste die Austritte von Egon Baumann, Kurt Pieren, Petra Humair und Erich Eggimann sowie die Dispenzen von Daniel Moser und Christoph Leuenberger zur Kenntnis nehmen. Erfreulich waren die Eintritte der Flötistin Andrea Casagrande und des Posaunisten Edi Blaser. Die Stadtmusik besteht nun aus rund 35 Aktiven. Aus dem Bericht des Präsidenten der Musikkommission war die Freude über das gute Abschneiden am Kantonalen herauszuhören. Der Verein müsse nach schmerzlichen Abgängen, insbesondere von Lead-Trompeter Erich Eggimann, unbedingt nach personellen Verstärkungen Ausschau halten. Stephan Hofstetter, Musikkommissionspräsident, rügte vor allem, dass die Proben nicht nur für grosse Anlässe besucht werden sollten, sondern auch, wenn keine besondere Auftritte bevorstehen.

Dirigent hofft auf neue Musiker
Dirigent Bernhard Keller äusserte sich ebenfalls deutlich. Noch nie sei es ihm so schwer gefallen, eine spontane Zusage für ein weiteres Jahr zu geben, wie jetzt. Dabei bemängelte Keller hauptsächlich den schwachen Probebesuch jeweils in der zweiten Jahreshälfte, der die musikalische Arbeit unnötig erschwere. «Vor allem aber ist es wichtig», fügte der Dirigent an, «dass die Vereinsführung sich möglichst schnell um einen neuen Prinzipal-Trompeter bemüht.» Trotz Rüge des Dirigenten wegen mangelnden Probebesuchs wurde ein Quintett für guten Probebesuch ausgezeichnet. Dazu gehören Fränzi Braga, Präsidentin, Sven Schär, Lisbeth Becker, Marlies Hostettler und Kurt Lehmann.

 

Erster Skitag der Stadtmusik Grenchen

09.03.2010 – Bericht von Fränzi Braga

Bereits beim Aufstehen hat sich die Sonne angekündigt und der Tag versprach schön zu werden.

Da sich nicht viele an unseren Skitag angemeldet hatten, genügte ein Auto und Lisebeth hat sich anerboten für einen Tag unser Chauffeur zu sein und so wurde jeder bei seiner Haustüre von ihr abgeholt. (Vielen Dank für diesen Luxus)
Und los ging die Fahrt nach Meiringen-Hasliberg.

Nach einer kurzweiligen Fahrt sind wir Punkt 9 Uhr in Meiringen angekommen, Auto parkiert, Ski’s / Snowboard abgeladen, Skischuhe angezogen, Jacken schneefest gemacht, so konnte der Skitag endlich beginnen!
Niemand wusste vom anderen wie er sich auf Schnee bewegte, alle waren gespannt und Nicole hatte sogar einwenig Angst, sie könne womöglich ein Bremsblock mit ihrem Snowboard sein!

Erst mussten wir mit der Gondel hochfahren, dann umsteigen in kleinere Gondeli‘s. Auf der Mägisalp unsere erste Entscheidung; erst Kaffee trinken oder Ski fahren?? Kaffeepause wurde gestrichen, dazu schien die Sonne einfach zu schön und der Schnee lockte. Also weiterhoch mit dem Sässelilift bis auf 2433m.


Die ersten Schwünge im Neuschnee!!!


Was gibt es schöneres als blauen Himmel, Neuschnee und gute Leute um sich? Wir hatten den perfekten Tag ausgesucht und wir genossen die Abfahrt auf einer schönen Piste


Nicht alle hatten Freude am Neuschnee auf dieser Piste und deshalb nahmen wir die nächste Piste in Angriff. Mit dem 8er Gondeli ging es hoch auf die Planplatten und dort haben wir die für uns perfekte Skipiste gefunden, eine schwarze Piste, schön in der Sonne und genau richtig präpariert. Auf dieser sind wir dann auch meist gefahren.


Unsere Snowboardfahrerin hatte nicht immer Freude an uns Skifahrern!!! Fuhren wir für sie einfach zu langsam!! Sie, die erst Angst hatte hintennach zufahren, hat immer vor uns sitzend im Schnee warten müssen!


Da es doch auch noch andere Skifahrer hatte, mussten wir bei der Gondelifahrt immer schauen, dass wir irgendwo noch ein Sitzplatz zum Hochfahren ergattern konnten, und es ergab sich nur einmal dass wir zu 4. in einem Gondeli sassen, ein ganzes Stadtmusik Gondeli gab es gar nie!


Deshalb verkürzten wir oben auf dem Gipfel das Warten aufeinander mit Fotoshooting:


Bei einem feinen Mittagessen auf 2250m konnten wir unsere Energie wieder voll aufladen, um nach nur 40 Minuten bereits wieder auf der Piste zu stehen.

Am Nachmittag zogen mit dem Fön die Wolken auf, und wir knipsten das letzte Foto mit Sonnenstrahlen.


Dass auch eine Kaffe- und Kuchenpause auf dem Programm stand, ist ja anzunehmen. Nur Nicole und ich wollten noch über die Piste brettern während die anderen bereits hinter dem Kuchen sassen.

Nachdem die Wolken die Sonne vollends verdeckt haben, entschlossen wir uns wieder Talwärts zu fahren. Es wurde jedoch noch diskutiert, ob ein Glühwein als Abschluss genehm wäre. Aber da bereits am Morgen der Kaffe gestrichen wurde war der Fall klar- Skitag heisst Skitag und nicht Beizentag!!

Dafür genehmigten wir uns auf der Heimreise im Buechibärg ein feines Nachtessen, ein krönender Abschluss eines Supertages!

Ich danke Annick, Lisebeth, Nicole und Ueli für den wunderschönen 1. Skitag der Stadtmusik Grenchen den wir zusammen erleben durften und ich denke nächstes Jahr werden wir ihn wiederholen....

 

Matineekonzert in der Christkatholischen Kirche

25.04.2010 – Bericht von Fränzi Braga

Da die StadtMusik Grenchen dieses Jahr den Bezirksmusiktag Solothurn-Lebern durchführt und wir deswegen uns nur bei der Marschparade beteiligen, musste sich die Musikkommission für den Frühling eine musikalische Herausforderung überlegen.

Und so entstand die Idee eines Matineekonzerts. Da die Christkatholische Kirche als Konzertlokal für den Bezirksmusiktag gewählt worden war, verband man die eine Idee mit der Anderen.

Die musikalischen Vorbereitungen liefen bereits von Jahresbeginn an, doch jeder nahm die Aufgabe auf die leichte Schulter und deshalb sind wir dann doch noch etwas in Zeitdruck gekommen. Aber ich glaube die Mitglieder der StadtMusik Grenchen brauchen einen gewissen Druck um Bestleistung zu bringen!

Die Vorbereitungen für das anschliessende Mittagessen beim Matineekonzert liefen auch, mit René Berthoud haben wir einen erfahren Koch engagieren können. Und seine fleissigen Helfer standen ihm tatkräftig zur Seite, seine Frau Maja und Pierrot Morandi.

Dann war es so weit, am 25. April, pünktlich um 10 Uhr, erklangen die ersten Töne des Matineekonzertes, und wir erschraken! Die gespielten Töne kamen wir Kanonenkugel wieder zurückgeschossen.

 

Unser Dirigent hatte seine liebe Mühe mit uns, hörten wir Musikanten unsere Einsätze nicht mehr allzu gut...Doch zum Glück waren wir Erfahren genug um auch in dieser Situation die Bestleistung abzurufen. Beim Publikum kam das Konzert gut an, denn musikalisch war das Konzert eine schöne Abwechslung. Nach einigen Zugaben tauschten die Besucher die Kirchbankplätze gegen bequemere Stühle im Pavillon aus. Und danke der guten Vorbereitung von René konnten die Musikanten den hungrigen Gästen das feine Menü effizient servieren. Alle Plätze im Pavillon waren besetzt und es herrschte eine ausgelassene Stimmung.

 

Das Matineekonzert war in jeder Hinsicht ein Erfolg, denn durch unser Matineekonzert haben wir bemerkt, dass die Kirche akustisch sehr heikel ist und daher eher ungeeignet für die Expertisenkonzerte am Bezirksmusiktag. Das OK des Bezirksmusiktags Grenchen hat sich deshalb entschieden, dass der gesamte Bezirksmusiktag 2010 im Parktheater durch geführt wird. Das heisst, um 13.30 Uhr finden die Expertenkonzerte im Parktheater statt.

Photoalbum

 

An Verwandte, Freunde, Bekannte und sonstige Gwundernasen

15.05.2010 - Bericht unseres Posaunisten, Edi Blaser aus El Paso/Juarez

Aufgrund des "Arbeits-Verbot" von Lexmark, habe ich heute So 9.5.10 frei gehabt - Ausschlafen, laaaanges Morgenessen, kleiner Ausflug, Souvenir-Tour, Wäschen und Internetten :-)
Hier einige Infos, welche ich in den letzten 5 Wochen so mitbekommen habe.

El Paso/Juarez bildet eigentlich eine Stadt, getrennt vom Rio Grande (Rio Bravo) und liegt auf einem Hochplateau - ringsherum Wüste.

Der El Paso Flughafen im Quartier nördl. von uns ist auf 1206 müM. Der Juarez Flughafen im Quartier westlich der Fa. Lexmark liegt auf 1195 müM. Dazwischen (Rio Grande) eine kleine Senke von ?? Metern.

Der Rio Grande (Bravo) ist wegen Stauseen seit vielen Jahren ausgetrocknet, bildet die Grenze zwischen Texas und Mexico (hier zu Chihuahua). Aber wehe, wenn ein grösseres, längeres Gewitter niedergeht - alles überschwemmt !!!

Das Wetter ist im Durchschnitt "übertrocken" - jeder Windstoss fühlt sich grad kalt an, auch bei Lufttemperaturen von 24-28C ! Vor einer Woche hatten wir nur 19C - dieses Weekend 32-35C - ohne Wind unglaublich drückend. Alle hier sagen: "der Sommer ? ja der kommt noch - mit Temp. über 40C !".

Jeder stärkere Wind verursacht Sandstürme - sieht dann trüb aus wie Nebel im Herbst - und Sand in den Augen ! Die Tageszeit ist 8 Std "hinter/später" der MESZ. (MESZ - 8Std).

Ciudad Juarez ist mit der konzentrierten Industrialisierung in den Jahren 1995-2010 von 150'000 auf 1'5000'000 Einwohner gewachsen. Seit mehreren Jahren bekämpfen sich die 2 rivalisierenden Drogenbanden "Juarez" und "Sinaloa".

Als vor ca. 2 Jahren dieser Kampf eskalierte und seither ohne Rücksicht auch Zivilpersonen (und Kinder) Opfer werden, hat sich die Situation "Juarez"/"Sinaloa" gegen Municipal- und Federal Police zu einem kleinen Krieg entwickelt.
Wie ein Bericht der "El Paso Times" zeigt, wird schon lange nicht mehr versteckt gemordet, sondern tagsüber, überall, auch in Fussballstadien und Einkaufsläden. Die Falle und die Vorgehensweise zeigt die Spitze des "Krieg in der Öffentlichkeit" :-(

Der Arbeitsweg - nicht direkt, sondern Ost-Umfahrung I10-Exit34 - ist 23mi (37km) fast nur auf Autobahn und braucht wegen Grenzübertritt mindestens 45 Minuten. Der Arbeitsweg zurück braucht 1h20 bis 1h40 !

Beim Verlassen von Mexico geht jeder zu Fuss über eine längere Fussgänger- brücke und bezahlt 5 Peso, oder USD 0.45 Brückenzoll. Endlich beim amerikanischen Grenzposten angelangt, anstehen in zum Teil seeehr langen Warteschlangen und dann gibt es JEDEN Tag eine Befragung und Gepäck-(Rucksack) kontrolle und Gepäck-Durchleuchtung, wie beim Flugplatz.

Unterwegs in Juarez verfolgt uns auf beiden Wegen ein Lexmark-Fahrzeug mit 2 "Bodyguards". Überall begegnen uns 2 oder 3 umgebaute Pick-Up's mit 5-6 Federal-Police-Men, ziemlich gut bewaffnet. Es ist sehr schwierig, diese fahrenden "Geschütze" aus dem unserem fahrenden Auto zu fotografieren ;-)

Das arbeiten selber ist (soweit auf Montage überhaupt möglich) sehr angenehm - nach Lexmark-Regeln nicht zu lange und nur ausnahmsweise am Sonntag. Die Leute, von Operateurin, Mechaniker, Quali-Chef, grosser Chef sind alle freundlich und hilfsbereit.

Uiuiui - wenn wir leider schon auf dem Heimweg sind kommen da aber ein paar sehr nette Mexlis an die Anlage ;-). Aber sie singen fast alle zu der viiiel zu lauten Mex.-Herz-Schmerz-Musik mit ! Die Linie 4 ist mit Ausnahme von 2 unerwarteten Problemen jetzt ziemlich gut in Produktion gegangen. :-) Die Linie1 (von Singapur) bereitet da schon mehr Probleme: seit July 2009 bis März 2010 in Betrieb, 3,5 Millonen Teile, schlecht gewartet, zum Teil revisionsbedürftig.

Essen und trinken kann man hier in El Paso seeehr gut. Mexikanisch, japanisch, italienisch und Steaks :-) Wie alles in Texas übertrieben grösser ist, sind es auch die Portionen und Steaks!!! Spicy and spicy hot (scharf bis unmöglich scharf) gibt es überall zu haben.

Die Jalabenos machen viele Mex schon zu schwitzen, sind doch nur 5. auf der 10er-Skala. Bei den Habaneros ist schon mehr Vorsicht geboten. Von allen hier (Lanco-CH/Lanco-US/Lex-USA/Lex-Mex) schlägt mich noch keiner ;-)

So - dann geh' ich mal was essen - euch allen eine schöne Woche bis bald

Edoardo DosEquis-Corona