
........................Bernhard
Keller, Stadtschreiber Francois Scheidegger, Aldo Bigolin

unsere Vereinsleitungsmitglieder
Ehrung
von Bruno Schwägli am Bezirksmusiktag 2008
31.05.2008 - Bericht
von Fränzi Braga
Am 31. Mai 2008 wurde unser Aktivmitglied
Bruno Schwägli zum kantonalen Ehrenveteran ernannt.
Er wurde am Bezirksmusiktag in Solothurn geehrt.

Gegenseitig gratulierten sich die Geehrten
auf der Bühne mit einem kühlen Gläschen
Weisswein.

Währendessen bereiteten sich die
Musikantinnen und Musikanten auf das Erscheinen des
frisch Geehrten vor


Bereits traditionell ist der Konfetti-Empfang

Die Stadtmusik Grenchen gratuliert dem
Jubilar ganz herzlich zu dieser Auszeichnung und freut
sich auf noch viele gemeinsame Musikerlebnisse zusammen
mit Bruno.
Marschmusikparade
2008 in Grenchen
20.06.2008 - Bericht
von Fränzi Braga
Das Jubiläumsjahr wartet mit vielen
Highlights auf.
Dazu gehört die Marschmusikparade, wir durften
diesen Anlass zum 2ten Mal durchführen, das 1te
Mal, 2005, es war ein toller Erfolg gewesen und deshalb
freuten sich alle Mitglieder wieder die Parade zu organisieren.
Da wegen der Fussball-EM in der Schweiz,
die meisten Vereine bereits sehr früh ihre Sommerpause
machten, waren die Anmeldungen spärlich. Trotz
etlichen Telfonnachfragen blieb es bei 11 teilnehmenden
Vereinen. Doch niemand zweifelte an einem Erfolg, der
ganze Verein stand dahinter.
Am Freitag den 20. Juni, pünktlich
um 19 Uhr eröffnete die Stadtmusik Grenchen die
Marschmusikparade 2008.
Angeführt wurden wir von 4 Täfeli-Mädchen
die passend zum Jubiläum den Schriftzug „
150“ „Jahre“ „Stadtmusik“
„Grenchen“ trugen, gefolgt von 4 Tambouren,
danach kamen 4 Ehrendamen, welche die Fahnenträger
begleiteten, und dann kamen wir, mit Pauken und Trompeten
(dazu die restlichen Instrumente) spielten wir den Marsch
“Die Bosniaken“ arr. von M.Ringeben.
Nach der Marschmusik wurde auf dem Marktplatz
die Festwirtschaft rege besucht. Dieses Mal hatten wir
mehr Sitzgelegenheit organisiert, welche auch genutzt
wurden. Für die Musikanten ist es einfach ideal,
dass man das Instrument in einem Lokal deponieren darf
und sich mit freien Händen kulinarisch Verwöhnen
lassen kann.
Für den Gesamtchor auf dem Marktplatz
mussten die Instrumente aber wieder geholt werden, denn
nur mit Wakkerwurst schmatzend und Grenchnerbier gurgelnd
wäre die Bevölkerung enttäuscht gewesen,
denn diesen Chor hätte niemand hören wollen.
Umso mehr schätzten die Zuhörer das imposante
Spiel der angereisten Musikanten. Anschliessend konnte
jeder sich wieder an einem der vielen Marktständen
verköstigten.
Bis spät in die Nacht wurde musiziert,
gelacht, getrunken, gegessen und Gedanken ausgetauscht.
Für uns, den durchführenden Verein war es
ein ganz schönes Erlebnis, auch wenn nur wenige
Vereine mitgemacht haben und umso mehr freuen wir uns
auf ein evt. nächstes Mal mit ganz, ganz vielen
Musikvereinen.
Allen Helfern und Helferinnen sei hiermit
ganz herzlich gedankt.
Photoalbum
Video


Corso
Fleuri Sélestat - ein prachtvoller Empfang bei
Freunden
Solothurner Zeitung / MLZ; 11.08.2008
- Petra Gugler
Rund 35 Grenchnerinnen und Grenchner
und die Stadtmusik Grenchen folgten der Einladung der
Uhrenstadt in die elsässische Partnergemeinde zum
traditionellen Blumencorso. Sie erlebten einen unvergesslichen
Tag, der unerwartet reich an Entdeckungen war.

«Zeig mir deine Freunde und ich
sage dir, wer du bist»: Mit der Beziehung zu Sélestat,
der wunderbaren Kleinstadt im Herzen des Elsass, zeigt
sich Grenchen von seiner besten Seite. Nirgendwo ist
Frankreich näher als hier. Zum 20-Jahr-Partnerschaftsjubiläum
mit Schlettstadt lud die Stadt Grenchen vergangenen
Samstag die Bevölkerung ein, sie an den traditionellen
Dahlienumzug (seit 1929) zu begleiten. 500 000 Dahlien
schmücken alljährlich die Wagen des «Corso
fleuri». In diesem Jahr war das Blumenmeer dem
Wahrzeichen über der elsässischen Stadt gewidmet:
der Hohkönigsburg.
Rund 500 ehrenamtliche Darsteller in historischen
Kostümen und die Umzugswagen erinnerten an den
Wiederaufbau der Burg durch Kaiser Wilhelm II. Seit
der Renovierung sind 100 Jahre vergangen, und das ganze
Elsass feierte diesen Anlass. Mit von der Partie war
eine 80-köpfige Delegation aus Grenchen, darunter
die Stadtmusik. Mit ihrem Auftritt am Corso kam das
eigene 150-Jahr-Jubiläum zum Höhepunkt. «Vous
êtes de Granges?» An jeder Ecke erkennen
die Schlettstädter die Grenchner am Partnerschaftspin
aus der Menge von rund 10 000 Zuschauern heraus und
begrüssen sie herzlich. Dank ihrer unkomplizierten
Art kommt man sofort ins Gespräch. Das Städtchen
ist nicht vom Tourismus überlaufen, und in der
Wiege des Humanismus konnte sich hier ein Schlag Menschen
entwickeln, der noch offen auf Fremde zugeht. «In
Europa pflegen die Menschen noch Beziehung, man kennt
sich und braucht sich nicht mehr zu hauen», sagte
Stadtpräsident Boris Banga vor der Abreise zu seinen
Gästen. Diese Worte liessen einem Schauer über
den Rücken laufen, wenn man bedenkt, dass in Europa
gerade wieder ein Krieg losgetreten wurde. Die Partnerschaftsbeziehung
von Grenchen und Sélestat kann darum auch als
eine Hommage an den Humanismus gesehen werden, dem Streben
nach Menschlichkeit, das vor keiner Landesgrenze Halt
machen sollte.
Der offizielle Empfang der Grenchner Delegation
fand im klassizistischen Saal des Bürgerhauses
statt, unter den strengen Blicken der porträtierten
Staatspräsidenten Frankreichs. Die Stadtpräsidenten
beider Partnerstädte, Marcel Bauer und Boris Banga,
hielten eine Begrüssungsrede. Dazu wurden Elsässer
Spezialitäten gereicht, süsser und salziger
Gugelhopf und Riesling. Wohl so manche Grenchnerin und
manchner Grenchner hatte das Gefühl, für einen
Tag selbst ein wenig prominent zu sein. Anschliessend
gab es einen Stadtrundgang mit einer hochkompetenten
Stadtführerin. Das pittoreske Stadtzentrum lädt
zu romantischen Spaziergängen und historischen
Entdeckungen ein. Die Baudenkmäler repräsentieren
mehrere Stilepochen: das 11. bis 15. Jahrhundert mit
den Kirchen St. Georg und St. Foye, die Renaissance
mit der Stadtresidenz Ebersmünster und das 17.
und 18. Jahrhundert mit der Residenz Andlau. Vor der
St.-Foye-Kirche begeisterte ein mittelalterlich gekleideter
Schäfer spontan die Gruppe. Das gesunde Selbstbewusstsein
der Schlettstädter rührt wahrscheinlich auch
daher, dass sie ihr Brauchtum und damit ihre kulturelle
Identität in die Gegenwart retten konnten. Hier
versteht man sich im globalen Dorf noch zu behaupten.
Eine weitere mögliche Erklärung dafür
gab Jean Claude Donius, Gemeinderat in Sélestat
und Verantwortlicher für die Partnerschaftsbeziehungen:
«Wir sind sehr naturverbunden.
Die Leute schmücken gerne ihre Häuser
und Geschäfte mit Blumen. Sie wissen, was ihnen
ihre Kulturlandschaft wert ist. Der Weinbau kennt hier
eine lange Tradition.» Den nächsten emotionalen
Moment gab es in der Humanistischen Bibliothek, eine
der wenigen in Europa, deren Bestand niemals zerstreut
wurde und eine der ältesten Bibliotheken im Elsass.
Nur von dünnem Glas getrennt, wenige Zentimeter
vom Schriftstück entfernt, worüber der Reformator
Huldrych Zwingli gebeugt war, um freundschaftliche Worte
an Beatus Rhenanus, den berühmten Humanisten von
Sélestat, zu schreiben, das ist Ehrfurcht einflössend.
Hier liegt die älteste Erwähnung des Weihnachtsbaums,
aus dem Jahr 1521. Danach ging es weiter zum Höhepunkt
des Tages: dem Corso Fleuri. Musiker, Tänzer, Gaukler
und Artisten, Raubvögel wie Adler und Uhu zum Greifen
nahe, belebten den Blumencorso, der mit viel Liebe zum
Detail und märchenhaften Motiven bezauberte. «Mir
fehlen die Worte», sagte Jacques Weiss aus Grenchen
zum Abschied, der ursprünglich aus dieser Region
stammt. Bilder sagen bekanntlich mehr als Worte.
Photoalbum
1
Photoalbum
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Die
Stadtmusik Grenchen hat eine neue Fahne
Grenchner Tagblatt / MLZ; 01.09.2008 -
Kaspar Haupt
Sie ist ungewöhnlich, weil
ihr Design modern und unüblich daherkommt. Grafiker
Kurt Walker hat die neue Fahne der Stadtmusik Grenchen
mit tiefsinniger Symbolik und frohen Farben ausgestattet.
Sie wurde auf dem Marktplatz eingeweiht. Dabei bekam
die Fahne auch eine Patin und einen Paten, die in Zukunft
über sie wachen werden.

Der Sonntag am Grenchner Fest (31. August
2008) war für die Stadtmusik Grenchen ein Tag von
grosser Bedeutung. Nach dem ökumenischen Gottesdienst
weihte das Corps die neue Fahne ein.
«Die neue Fahne ist gleichzeitig
das Symbol für eine neue Zukunft der Stadtmusik»,
sagte OK-Präsident François Scheidegger
dem zahlreich erschienenen Publikum. Das Motiv, entworfen
vom Bettlacher Grafiker Kurt Walker, ist unkonventionell,
zeitlos und modern, doch aber unüblich für
eine Vereinsfahne.
Die bunten, im Kreis angeordneten Farben
sind den Klangfarben der Musik zuzuordnen. Die Grenzlinien
sind symbolisch als Linien für die Notenschrift
zu verstehen, und die kleinen Kreise sollen die Ventile
der Blasmusikinstrumente darstellen. Das Gesamtbild
gleicht der Vernetzung der Stadtmusik mit der Stadt
und ihrer Bevölkerung. Ausserdem ist die Fahne
das sichtbare Zeichen, unter dem sich alle Gleichgesinnten
versammeln.
Das Logo der neuen Fahne ist auch als
Pin erhältlich und ziert den Umschlag der neuen
Festschrift. Ausserdem ist es stimmig mit dem Motto,
das sich die Stadtmusik zum Jubiläumsjahr gesetzt
hat: «Das isch Muusig! Vo Gränche bigott!».
Initiator für die Beschaffung der
neuen Fahne war Ehrenpräsident Hans Graf. Als Fahnenpaten
stellten sich Marieluise Schild-von Platen und Eugen
Hänggi zur Verfügung. Letzterer konnte am
Fest allerdings nicht dabei sein. Dafür war Uschi
Hänggi zugegen, die Patin der nun veralteten Fahne.
Photoalbum

Unvergesslicher
Jubiläumsausklang - Galakonzert
Gelungene Uraufführung des Marsches
«1858: 150 Jahre Stadtmusik Grenchen»
Solothurner Zeitung / MLZ; 01.12.2008
- Kaspar Haupt

Mit einem grossen Galakonzert
schloss die Stadtmusik ihr reichhaltiges Jubiläumsjahr
ab. Die Überraschung des Abends war die Uraufführung
einer Komposition des jungen Komponisten Charly Schmid:
«1858: 150 Jahre Stadtmusik Grenchen», ein
eleganter und eingängiger Marsch.

Es war nicht nur die rassige Blasmusik.
Auch die geschulten Stimmen des Männerchors CantaGaudio,
die folkloristischen Einlagen mit Jodel und Akkordeon,
liessen das Galakonzert zum Erfolg werden. Dass das
Parktheater bis auf den letzten Platz besetzt war, dokumentiert
den sicheren Wert der Formationen. Unterschiedliche
Geschmäcker, Augen und Ohren kamen voll auf ihre
Rechnung.
Typisch amerikanisch gestaltete sich
der Auftakt von Chor und Blasorchester mit «Blaze
Away». Plastisch instrumentiert und mit origineller
Tonsprache ging die Interpretation von «Mozarts
Greatest Hits» über die Bühne. Ein Beleg
für die Wandlungsfähigkeit der Stadtmusik.
Voller klanglicher Eleganz spielte sich das Korps unter
der Leitung von Bernhard Keller von Applaus zu Applaus.
Massgeblich daran beteiligt waren die solistischen Einlagen,
so wie etwa im südländischen Werk «Tarantella»:
Bild v. r. n. l. - Sven Schär, Annick Seppey, Elisabeth
Becker, Marlies Hostettler, Hans Meyer, Nicole Schöni,
Klarinetten und Petra Humair, Bassklarinette.

Rückblick auf
das Jubiläumsjahr
In «Tribute to Benny Goodman» untermalte
die Stadtmusik als Big Band mit swingigem Sound die
Eleganz der Klarinettensolos von Annick Seppey und Sven
Schär.
«An American in Switzerland» arrangiert
von Kurt Brogli. Ein Medley aus Blasmusik, mit Jodel
von Claudia Fabregas, Gesang von CantaGaudio und Akkordeonklängen
von Hanspeter Eggenberger. Die musikalische Reise führte
von der Innerschweiz ins Welschland, zu den Rätoromanen
und ins Tessin.
Gabriela Moser, die anfänglich als
Moderatorin durch den Konzertabend führte, übergab
im zweiten Konzerteil das Wort an François Scheidegger.
Der OK-Präsident betonte, dass die Stadtmusik in
ihrem Jubiläumsjahr etliches bewegt habe. Er liess
Höhepunkte, wie die Ausstellung, das Erscheinen
der Festschrift, die Marschmusikparade, die Teilnahme
am Corso Fleuri und die Fahnenweihe Revue passieren.
Scheidegger dankte den Sponsoren für ihre Unterstützung
im Jubiläumsjahr. «Ohne diese Unterstützung
wäre ein solcher Anlass kaum möglich gewesen.
Doch auch ohne das uneigennützige Engagement der
vielen treuen Helfer wäre so Grosses kaum zustande
gekommen.» Der Präsident des Kantonalverbandes,
Ueli Nussbaumer, richtete ebenfalls eine Grussbotschaft
an die Stadtmusik.

Überraschungen
im zweiten Teil
Als grosse Überraschung kündigte François
Scheidegger eine Uraufführung an. Erst bei der
Hauptprobe sei der offizielle Name der Komposition von
Charly Schmid gelüftet worden, verriet der OK-Präsident:
«1858: 150 Jahre Stadtmusik Grenchen» heisst
das neue Werk, und Scheidegger gab Bernhard Keller das
Zeichen für die musikalische Premiere. Eine Komposition,
die sich durch eine schmissige, spritzige Interpretation
auszeichnete und jeden Marschmusikfreund erfreuen kann.
Vor allem war es die im lyrischen Teil eingebettete
Auslegung des alten Grenchnerlieds «Es het e Bur
s Töchterli», die herausklang. Möglicherweise
wird diese Komposition neben «Vo Gränche
bi Gott» Furore machen.
Noch mit einem weiteren Marsch überraschte
die Stadtmusik. Sie spielte den «Micky Mouse Marsch»,
der ebenfalls durch seine klangliche Präzision
gefiel. Nach «Hey Jude» endete der berauschende
Abend der Töne mit dem brasilianischen «Copacabana».
Ohne Zugabe wurde die Stadtmusik natürlich nicht
entlassen. So forderte das Publikum stürmisch nochmals
die beiden Märsche.
Photoalbum
Link
zum Konzertprogramm


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