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Generalversammlung
der Stadtmusik Grenchen
Solothurner Zeitung / MLZ; 27.01.2006 - Kaspar Haupt
«Ein ebenso engagiertes wie erfolgreiches Jahr liegt
hinter uns», begann Stadtmusikpräsident Aldo
Bigolin seine Ausführungen. Das Jahresprogramm war
eine bunte Mischung aus Alltagsgeschäften und aussergewöhnlichen
Anlässen. Bezüglich Präsenz der Mitglieder
und Wahrnehmung durch die Öffentlichkeit blieben kaum
Wünsche offen. Einen guten Eindruck machte das Grenchner
Korps am Bezirksmusiktag in Solothurn. Auch darf der Hinweis
nicht fehlen, dass die Stadtmusik Grenchen - als einziges
Musikkorps aus dem Kanton Solothurn - den Festzug des eidgenössischen
Schützenfestes in Frauenfeld anführen durfte.
Zum Markstein in den Annalen wurde die erste Marschmusikparade
in der Begegnungszone Grenchen. Zu Hause überzeugte
die Stadtmusik auch mit ihrem Repertoire an der 100-Jahr-Feier
der Stadtpolizei und am 125-Jahr-Jubiläum der Reformierten
Kirchgemeinde Grenchen/Bettlach. Nicht zu vergessen das
Hornusserfest. Höhepunkt der musikalischen Aktivitäten
war das Jahreskonzert «The Train» im Parktheater.
Vier Jahrzehnte mit dem Taktstock
Speditiv verliefen die Geschäfte. Das Budget sieht
für das laufende Jahr vor, dass sich Einnahmen und
Ausgaben die Waage halten. Besonders erfreulich ist die
Aufnahme der neuen Mitglieder Priska Humair, Paul Rickli
und Olivier Bindy. Als Freimitglied kommt Ueli Lätt
zum Verein.
Somit besteht die Stadtmusik Grenchen neu aus 36 Aktivmitgliedern.
Mit Applaus wurden Aldo Bigolin als Präsident und Bernhard
Keller als musikalischer Leiter bestätigt. Sieben Aktivmusiker
wurden für 96-prozentigen Probenbesuch mit einem Präsent
geehrt.
Die Stadtmusik ist bereits wieder eifrig beim Proben. Dies
war von Aldo Bigolin zu erfahren. Denn zum Anlass des 40.
Dirigentenjubiläums von Bernhard Keller finden Ende
März zwei Volksmusikkonzerte in der Zwinglikirche statt.
Karriere in Winterthur begonnen
Bernhard Keller, der am Silvesterabend 1965 in Winterthur
sein erstes Konzert dirigierte, ist seit einigen Jahren
bei der Stadtmusik Grenchen. Ihm zu Ehren wirken neben der
Stadtmusik der Jodlerklub Bärgbrünnli Grenchen,
der Jodlerklub Bettlach und der Jodlerklub Burgwäldli
Leuzigen mit. Das Jodlerduett Uhlmann/Leu, Jodlerterzett
Stadelmann, Jodlerquartett Wandflueh sowie das Alhornquartett-
und Duo Röschtigrabe sowie ein Soloalphorn runden das
Festprogramm ab.

Unsere neuen Mitglieder: Paul M. Rickli, Priska Humair
und Olivier Bindy

Aldo Bigolin - Präsident und Bernhard
Keller - musikalischer Leiter
Volksmusikkonzert
2006
Photoalbum
Bericht von Fränzi Braga
Schon vor einiger Zeit hat unsere Dirigent, Herr
Keller, bei unserem Vorstand angefragt, ob man im Frühjahr
2006 sein 40-jähriges Dirigentenjubiläum mit einem
Gemeinschaftskonzert feiern könne. Der Verein wurde
angefragt und man befand es als eine gute, umsetzbare Idee.

Nach diesem Beschluss machte sich Herr Keller an die Arbeit,
mussten doch die Jodlervereine und die verschiedenen Formationen
erst ein Mal angefragt werden, sonst gäbe es ja kein
„Gemeinschafts“-Konzert!
Er bekam die Zustimmung von drei Vereinen: Jodlerklub Bärgbrünnli
Grenchen; Jodlerklub Bettlach; Jodlerklub Burgwäldli
Leuzigen.
Auch verschiedene Formationen haben zugesagt:
Jodlerduett Verena Uhlmann – Peter Leu;
Jodlerterzett Stadelmann, Walter, Remo, Rolf Stadelmann;
Jodlerquartett Wandlue, Kathrin Henkel, Peter Obrecht, Urs
Allemann, Bruno Meier; Alphornquartett Röschtigrabe,
Gilbert Kolly, Andrea Pürro, Bruno Steiner, Armin Zollet;
Alphornduo Röschtigrabe, Gilbert Kolly, Armin Zollet;
Alphornsolo, Gilbert Kolly!
Danach kontaktierte er die verschiedenen Vereine, welche
er während seiner Laufbahn dirigiert hatte. Man suchte
ganz zielstrebig, damit der Harmonie-Ausklang unseres Vereines
im Gleichgewicht blieb. Glücklicherweise erklärten
sich einige Mitglieder aus Sutz-Lattrigen und Orpund dazu
bereit, mit uns dieses Konzert und Jubiläum zu feiern.
Jetzt kam die schwierigste Arbeit, mussten doch alle Stücke
für die verschiedenen Formationen für Blasmusik
umgeschrieben, ja sogar neu geschrieben werden. So kam es,
dass wir in jeder Probe wieder ein neues Stück bekamen,
das letzte Stück eine Woche vor Konzert!
Je zwei Mal kamen die verschiedenen Formationen (Alphorne,
Jodler, Jodlerklubs) damit wir uns gegenseitig aneinander
gewöhnen konnten. Es wurde für jeden klar, dass
das Zusammenspiel mit Sängern mehr Konzentration braucht
als angenommen!
Immer näher rückte das Konzertdatum, ausser der
Musikprobe musste noch etliches organisiert werden. Zum
Beispiel; bei einem Music Dinner durfte das Essen nicht
fehlen. Gar keine leichte Aufgabe dieses auszusuchen, was
wollte man servieren? Wer sollte kochen? Wer richtet an?
Wie viel Geschirr braucht es? Wer wäscht das Geschirr?
Fragen über Fragen, doch mit den Militärküchenchefs,
Sektion Solothurn, fand man schlussendlich eine passende
Lösung.
Pünktlich um 16.00 Uhr am 25. März eröffnet
die Stadtmusik Grenchen mit dem Marsch von Rudolf Wyss „Stadt
Grenchen“ das Volksmusikkonzert in der Zwinglikirche.
Voll konzentriert und in grosser Erwartung haben wir diesen
Augenblick herbeigesehnt. Eine gelungene Darbietung löste
die nächste ab. Die Jodler und Alphornklänge wurden
von einer Musik begleitet, die weder dominierte noch unterging.
Einfach ein fantastisches Konzert! Den Zuhörern wurde
ein Hörgenuss in ganz besonderer Art geboten. Ein Jodlerterzett
wurde, nach allgemeinen Informationen, noch nie von einer
Stadtmusik begleitet, und so sind alle stolz, dass das Jodlerterzett
Stadelmann dieses Wagnis ausprobierte. Am Applaus und den
zufriedenen Gesichtern der Musikanten nach zu urteilen,
war dieses Experiment bravourös gemeistert worden!
Und sogar eine Uraufführung durfte gespielt werden.
„Im Homburgtal“ von Walter Joseph, der leider
krankheitshalber fehlen musste.
Mit einem „Standing Ovation“ durfte sich die
Stadtmusik und die Jodlervereine sowie die verschiedenen
Formationen von den Zuschauern in der Kirche verabschieden.
Den Mitglieder der SMG blieb nicht viel Zeit, sich über
den super Erfolg zu freuen, mussten sie doch über den
Kirchplatz eilen, Essen fassen, schnell essen und schnell
bereit stehen, damit das Music Dinner rechtzeitig gestartet
werden konnte. In dieser Zeit konnten sich die angemeldeten
Gäste auf dem Kirchplatz bei Alphornklängen und
Jodelgesang die Zeit verkürzen, danach sorgten fleissige
Helfer im Foyer bei einem Apéro für ihr Wohl.
Um 19.00 Uhr, pünktlich wie ein präzisions- Uhrwerk
durfte die Stadtmusik zum Music Dinner eröffnen. Nach
einem gelungen Auftakt der SMG wurde die Bühne für
die später auftretenden Jodlervereine und die diversen
Formationen geräumt.
Der Musiker und Magier Christoph Borer mit seiner charmanten
Partnerin Lou führten die Zuhörer gekonnt mit
viel Witz und Magie durch den Abend.
12 Aktivmitglieder waren in den Startlöchern, um den
ersten Gang, den inzwischen hungrigen Gästen, zu servieren.
Mit je zwei Tellern beladen, in Zweierreihen und mit weissen
Handschuhen ausgestattet, marschierten diese in den Saal.
Ein Raunen ging durch die Reihen. So imposant war der Auftritt
des Servierpersonals!

Nachdem die Musikanten auch das leere Geschirr wieder
eingesammelt hatte, konnten die Darbietungen weitergehen.
Fasziniert wurde den Jodelklängen des Jodlerklub Burgwäldli
Leuzigen zugehört. Man merkte, die Jodler gaben ihr
Bestes. Auch das Jodlerquartett Wandflue konnte das Publikum
begeistern. Der Schluss in diesem Block machte der Jodlerklub
Bettlach. Auch wenn die Gäste bereits wieder Hunger
auf den nächsten Gang verspürten, voller Aufmerksamkeit
wurde dem Jodlerklub zugehört und auch mit grossem
Applaus belohnt.
Der Aufmarsch der servierenden Musikanten war wieder imposant
und gut organisiert, so servierten sie die Suppe, den zweiten
Gang.
Der nächste Block wurde vom Jodlerterzett Stadelmann
eröffnet. Mit sicheren Stimmen verzauberten sie die
Gäste. „Wenn der Vater mit dem Sohne…“
und wenn der Vater gleich mit zwei Söhnen auftritt,
kann nichts schief gehen und so wurden die Gäste auch
musikalisch verwöhnt!
Danach ging es auf gleichem Niveau weiter; das Jodlerduett
Uhlmann-Leu sang sich mit klaren Stimmen in die Herzen der
Zuhörer. Zum Abschluss in diesem Block sang der Jodlerklub
Bärgbrünnli und die Gäste wurden ein weiteres
Mal von den Jodlerklängen überwältigt.
Ein gelungener Abschluss vor dem Hauptgang, der gleich nachdem
die letzten Töne verklungen waren, serviert wurde.

Die Zeit rückte unerbärmlich weiter und so musste
die SMG schweren Herzen wieder auf die Bühne, schweren
Herzen deshalb, weil der Abend sich bereits zu Ende neigte
und es für alle Beteiligten ein super Erlebnis war,
und dass sich alle eigentlich noch eine Weile länger
hätten von den Jodlerklängen verzaubern lassen
können.
Aber eben, die SMG nahm auf der Bühne Platz, Hans Graf,
unser Ehrenpräsident, überbrachte Herr Keller
eine Laudatio und die besten Glückwünsche der
SMG.
Mit fetzigen Stücken wurde das Music Dinner musikalisch
beendet. Zum wirklichen Abschluss des Dinners, wurde noch
das Dessert serviert, genauso organisiert wie alle anderen
Gänge auch, an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön
an Gabi Moser, für diese gute Instruktion!
Damit aber niemand über Verdauungsprobleme klagen musste,
spielte Gilbert Kolly, Alleinunterhalter, zum Tanze auf.
An den vielen Tanzpaaren erkannte man, dass sich die Mühe
und die Arbeit für dieses Konzert gelohnt hatte, waren
doch alle Gäste gut gelaunt und zufrieden!
Mitternacht war schon lange vorbei doch niemand störte
sich daran, es wurde getanzt, gelacht und gesungen. Wie
im Vorfeld abgemacht, mussten zum Schluss die Aktivmitglieder
noch den ganzen Saal räumen und diesen Besenrein hinterlassen.
Hier an dieser Stelle ein ganz grosses Lob an die Aktivmitglieder
die hart mitangepackt haben. Ein grosses Merci an die fleissigen
Helfer im Getränkeservice und die ebenso fleissigen
Helfer beim Abwasch in der Küche (Herr Bürki,
der Abwart, lobte hinterher die saubere Arbeit dieses Teams).
Ohne externe Helfer käme ein solches Fest gar nie zustande!
Am Sonntagnachmittag, bei schönstem Frühlingswetter,
durften wir das Volksmusikkonzert noch einmal in der Zwinglikirche
aufführen. Auch dieses Mal konnten wir das Publikum
begeistern und wieder ein Standing Ovation geniessen.
An Herr Keller ist ein riesiges Lob auszusprechen, für
sein Engagement beim Notenschreiben, während der Vorbereitungszeit
und bei seinem Konzert zum 40-jährigen Dirigentenjubiläum!
Rückblickend war für mich dieser Anlass ein toller
Erfolg, hatte die SMG in Zusammenarbeit mit den Jodlervereinen
der Region Grenchen etwas Spezielles geboten.
Harmonischer Dreiklang
zum 40-Jahr-Dirigentenjubiläum von Bernhard Keller
Solothurner Zeitung / MLZ; 27.03.2006 - Kaspar Haupt
Das Volksmusikkonzert der Stadtmusik Grenchen
in der Zwinglikirche wurde zum musikalischen Feuerwerk.
Es war eine konzertante Vereinigung dreier Musikrichtungen.
Es war die berauschende Macht der Töne, die die Zwinglikirche
mit Wohlklang füllten. Nicht Bach oder Mozart, sondern
Blasmusik, Jodellieder und Alphornklänge füllten
das Kirchenschiff mit einer folkloristischen Klangwelt.
Das subtil durchgestylte Konzert wurde zum tönenden
Bilderbogen, dessen Interpretation zum Genuss für Augen
und Ohren wurde. Eines war unüberhörbar: Die harmonische
Vereinigung der drei Musikrichtungen, ob als Solo, Duett
oder Quartett vorgetragen, wurden zum herrlichen Dreiklang.
Die bunten Farbtupfer im Korps der Stadtmusik waren Musikanten
aus Bernhard Kellers ehemaligen Wirkungsstätten im
Seeland. Das Konzert zu Ehren seines 40-Jahr-Dirigentenjubiläums
wurde zum markanten Höhepunkt in seiner Dirigententätigkeit.
Es war ein subtiles Konzert, mit sauberen und präzisen
Einsätzen, ausgereift in musikalischen Klangfarben
voller Eleganz. Die Jodler aus Grenchen, Bettlach und Leuzigen
überzeugten ebenso wie die Alphornbläser und die
Stadtmusik. Sie brillierte bei der Begleitung aller Lied-
und Alphornvorträge als homogener Klangkörper.
Vor allem der üppige Klang der gemeinsam auftretenden
Jodlerchöre wusste mit den Kompositionen «Vom
Herbscht i Früehlig» und die «Chilbizyt»
zu gefallen. Für einmal wurde der Solojodel zum integralen
Bestandteil der Stadtmusik, die ihrerseits den Begleitpart
bestens erfüllte.
Eine Uraufführung
Im konzertanten Reigen fand auch eine Uraufführung
statt: «Im Homburgtal», ein Ländler von
Walter Joseph. Leider konnte der Komponist krankheitshalber
seine Uraufführung nicht selber dirigieren. Die Stadtmusik
meisterte ihre Aufgabe aber mit Bravour. Wie später
von Bernhard Keller zu erfahren war, sei die Ländlermusik
den Musikantinnen und Musikanten erst suspekt vorgekommen.
Der Marsch Infanterie- Regiment 31 von Heinrich Steinbeck
setzte den Schlusspunkt. Stimmiger kann ein Volksmusikkonzert
nicht beschlossen werden.
Zauberhafte Überraschungen am
Music-Dinner
Festlich gedeckte Tische erwarteten ein vielköpfiges
und gut gelauntes Publikum zum Music-Dinner im Zwinglisaal.
Dabei agierten die Stadtmusikantinnen und -musikanten in
einer Doppelfunktion. Zum Auftakt servierten sie einen musikalischen
Apéro mit Big- Band-Melodien. So unter anderem «Big
Benny». Diesen Marsch widmete Walter Joseph seinem
Weggefährten zum 60. Geburtstag. In weissen Handschuhen
wurde dann das Menü serviert. Für dessen Zubereitung
waren die Militärküchenchefs, Sektion Solothurn,
verantwortlich. Die Überraschung des Abends waren die
Moderation und der Auftritt des Magiers und Musikers Christoph
Borer mit Partnerin Leila. Das Music-Dinner hatte sogar
seine Premiere: die Begleitung des Stadelmannterzetts mit
dem Akkordeon durch Bernhard Keller. Zum musikalischen Dessert
setzte die Stadtmusik mit Melodien von Duke Ellington, Hazy
Osterwald und Modugnos Volare den Schlusspunkt unter die
klingenden und kulinarischen Köstlichkeiten.
Link
zum Konzertprogramm

Bezirksmusiktag
2006
Am diesjährigen Bezirksmusiktag, der
am Wochende vom 9. und 11. Juni in Oberdorf SO durchgeführt
wurde, ist unser Mitglied Franziska Braga für 20
Jahre aktive Tätigkeit als Musikantin geehrt worden.
Wir von der Stadtmusik Genchen gratulieren Dir recht herzlich.






Vereinsreise
2006
Die diesjährige SMG Vereinsreise führte
uns, die Aktivmitglieder und ihre Angehörigen, ins
'Musikautomatenmuseum' bei Seewen SO. Nach dem Mittagessen,
das wir im 'Hotel Schiff' in Rheinfelden einnahmen, besuchten
wir den 'Vogelpark Steinen' im Südschwarzwald.
Im Photoalbum sind einige Bilder dieser
Reise zu sehen.
Photoalbum


Hans
Graf verabschiedet sich von der Stadtmusik Grenchen
An einem milden Abend besammelte sich die
Stadtmusik Grenchen bei der Holzerhütte am Waldrand.
Musikinstrumente in der Hand, Fahne ausgerollt, so warteten
wir auf den Abmarsch.
Dann war es soweit, in 4er Reihen marschierten wir los,
Fahne vorab Richtung Glutzhütte. Dort wurden wir
bereits erwartet.
Anlass zu dieser speziellen Marschmusikparade war der
Rücktritt des treuen Aktiv-Mitgliedes und Ehrenpräsidenten
Hans Graf.

Präsident Aldo Bigolin mit Hans
Graf und Dirigent Benny Keller
Nach jahrelanger Mitgliedschaft hat er sich
entschlossen alters- und gesundheitshalber zurück
zu treten, deshalb lud er die gesamte SMG zu einem Abschieds-Imbiss
ein.
Da er sehr viel für den Verein geleistet
hat, etliche Ämter hatte er während seiner Aktivzeit
inne, musste sein Abschied auch speziell gefeiert werden,
deshalb entschlossen wir uns spontan für diese kleine
Marschmusikparade.
Nach herrlich gut geschmeckten Essen, überreichte
Hans Graf der Stadtmusik Grenchen ein Geschenk; überreichen
ist falsch, das Geschenk war viel zu gross um gereicht
zu werden!

Sein Musik-Register: Philipp Grosjean
und Andi Eichelberger das ihn bereits vermisst
Das Geschenk stand hinter der Türe,
gut eingepackt, man konnte jedoch bereist erahnen was
es sein könnte. Und als Hans die Schutzhülle
abnahm wurde es für alle sichtbar, ein neues Glockenspiel!!!
Dieses Geschenk hat eine kleine Vorgeschichte:
Viele Male musste in Notübungen ein Leihglockenspiel
von weit her geholt werden, da das vereinseigene Glockenspiel
nicht alle Töne hatte und immer die fehlenden gebraucht
wurden!

Ehrenpräsident Hans Graf beim
„Überreichen“ des Röhrenglockenspiels
Die Stadtmusik Grenchen möchte Hans
Graf für das riesengrosse Geschenk , für das
feine Abschiedsessen, für all die geleistete Arbeit
während seiner Aktivzeit und sein unermüdliches
Engagement im Verein ganz herzlich danken und hofft, ihn
an den verschiedenen Anlässen der Stadtmusik Grenchen
immer wieder an zu treffen.
Jahreskonzert
2006 - Melodien aus lieb gewordener Erinnerung
Photoalbum
Unterhaltungsmusik für den
anspruchsvollen Geschmack bot die Stadtmusik Grenchen
am gut besuchten Jahreskonzert im Parktheater. Der musikalische
Leiter Bernhard Keller forderte seine Musiker mit den
'Melodien von gestern'.
Obwohl sehr viele Arrangements aus der
Feder des Japaners Nahohiro Iwai stammten, tat das der
Bandbreite der Programmpunkte keinen Abbruch. Im Gegenteil,
das Korps formte einen Regenbogen anspruchsvoller Unterhaltungsmusik
mit Evergreens aus Pop, Marsch, Musical, Chanson sowie
«urchig und lüpfig». Natürlich enthielt
das Jahreskonzert gesangliche wie auch instrumentale Showelemente.
Im Stile einer Big-Band-Formation setzte die Stadtmusik
mit dynamischem Rhythmus Akzente. Anfänglich mit
etwas zu starkem Fortissimo bei der African Symphonie
und dem Richard-Roger-Musical «The Sound of Music».
Dann die Geschichte der Trappfamilie im «Lied der
Berge».
Erstmals mit Röhrenglockenspiel
Erstmals setzte die Stadtmusik ihr eigenes Röhrenglockenspiel
ein, ein Geschenk des Ehrenpräsidenten Hans Graf,
der seine musikalische Aktivität beendet. Mit Christoph
Walters «Urchig und lüpfig» mit Solist
Armin Zollet auf dem Büchel (trompetenartiges Holzblasinstrument)
und «The New Colonial March» fanden zwei anspruchvolle
Stücke Anklang. Die Höhepunkte des ersten Teils
waren «Yesterday» (Beatles) und «What
now my Love» (Gilbert Bécaud). Für Letzteres
wählte Bernhard Keller das Ar rangement von Pascal
Dewroye, in Anlehnung an Ravels Bolero.

Mit einem Intermezzo des Perkussionsensembles
der Musikschule Grenchen unter José de Mena begann
Moderator Thomas Studer den zweiten Teil des Abends. Zu
«Just a Gigolo» tänzelte Andreas Studer
über die Bühne. Dann hiess es: Bühne frei
für Blues Brother Georg Lehmann. Der frühere
Drummer der Golden Silents spielte «Everybody needs
somebody». Stürmisch forderte das Publikum
eine Zugabe. Nach dem Saxofon-Stück von der 10-jährigen
Anne-Lara Bamberger und Daniel Moser brachte das Orchester
zum Schluss mit «Volare» dem Bläser Kurt
Lehmann ein Geburtstagsständchen.


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